Urlaub heißt abschalten! Aber bitte nicht den Datenschutz…
Diejenigen unter uns, die, wie ich, (meistens) einen Bürojob haben, versenden vermutlich während ihres Urlaubs eine klassische, automatisierte Abwesenheitsnotiz.
Damit diese genau das tut, was sie soll, aber nicht mehr (nämlich unnötige Daten herausgeben), achte bitte darauf…
- … dass du nur die nötigsten Infos teilst. Von wann bis wann bist du nicht erreichbar? Wer springt in dringenden Fällen ein?
- … dass du keine sensiblen Daten herausgibst: Private Telefonnummern oder interne Infos sind tabu.
- … dass du dir wirklich gut überlegst, ob eine automatische E-Mail Weiterleitung sein muss. Vielleicht reicht es auch einfach, wenn du die Mails nach deinem Urlaub bearbeitest?
Kleiner Extra-Tipp: Nimm dir jetzt sofort 5 min Zeit, checke deine Abwesenheitsnotiz und prüfe nochmal, ob dein Postfach gut gesichert ist (-> sicheres Passwort, aktivierte 2-Faktor-Authentifizierung). Und dann: Ab in den Urlaub!
PS: Ich hab mal kurz geschaut, was für hübsche Varianten von Abwesenheitsnotizen das Internet ausspuckt – diese 3 haben mir besonders gut gefallen.
- Ich bin im Urlaub. Wenn Sie Fragen haben, richten Sie diese an Alexa, ChatGPT oder Siri. In Notfällen wählen Sie die 110 oder 112. Wenn Ihnen Polizei und Feuerwehr nicht helfen können, rufen Sie das A-Team!
- Sie haben statt meiner Antwort diese Abwesenheitsnotiz erhalten? Seien Sie nicht traurig und ärgern Sie sich nicht – das passiert den Besten!
- Urlaub, der
Substantiv, maskulin
in Unternehmen, Behörden oder beim Militär nach Arbeitstagen gezählte dienst- bzw. arbeitsfreie Zeit, die jemand zum Zwecke der Erholung erhält
Beispiel: in oder im Urlaub sein
Immer auf dem Laufenden bleiben