Die Gen Z im Visier – Cyberkriminelle haben bei ihnen besonders viel Erfolg.
Eine aktuelle Umfrage des Unternehmens Yubico, ein schwedisch-US-amerikanisches Cybersecurity-Unternehmen, zeigt, dass die Gen Z besonders anfällig für Phishingangriffe ist. (Wer es nicht im Kopf hat: Zur GenZ gehören Menschen, die zwischen Ende der 1990er bis in die frühen 2010er geboren wurden.)
Befragt wurden 18.000 Beschäftigte aus 9 Ländern, von denen 44 % angaben, im letzten Jahr mit Phishing-Versuchen in irgendeiner Form interagiert zu haben. In der Altersklasse der Gen Z waren es sagenhafte 62 %!
Warum ist das so? Die Gen Z ist mobil und ständig online. Besonders auf Social-Media-Plattformen, im In-App-Chat und in Games ist sie breit vertreten und gerät dadurch schlicht öfter an Phishing-Kontakte. Dazu nutzen die Menschen dieser Generation ihr Smartphone häufiger als einen festen PC oder Laptop – bedenkliche Merkmale die auf Betrug aufmerksam machen könnten, sind auf dem kleinen Bildschirm schlicht schwerer zu erkennen.
Damit es dir nicht so geht, wie einem der 62 % aus der Umfrage, gibt es heute 3 Tipps von mir:
- Prüfe Quellen, bevor du klickst. Checke die Absenderadresse und nicht nur den Anzeigenamen einer E-Mail oder eines Chatpartners. Starte Aktionen immer von der offiziellen Webseite oder App aus und nicht über Links in E-Mails, Textnachrichten oder QR-Codes.
- Aktiviere, wann immer möglich, eine MFA. Ja, eine Multi-Faktor-Authentifizierung kostet dich ein paar Sekunden deiner Zeit. Aber die Barriere, die du z. B. durch das Einbinden einer Authentifizierungsapp, dem Scannen deines Gesichts oder Fingerabdrucks einbaust, fungiert auch im Falle eines Phishing-Angriffs wie ein sicheres Türschloss: Die Einbrecher wissen dann zwar, welches deine Haustür ist, kommen aber nicht rein.
- Behalte deine Konten im Blick. Aktiviere in deinen Apps, die Kontowarnungen und behalte alle Aktivitäten im Blick. So bekommst du eine Push-Benachrichtigung bei jedem Login-Versuch und bemerkst verdächtige Zugriffe sofort.
- Phishing ist nicht nur ein „User-Fehler“, sondern kann schnell zum Risiko für Privatmenschen und ganze Organisationen werden. Wann bist du das letzte Mal beinah geangelt worden? Oder hingst du sogar schon mal am Haken?
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