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War dein Notebook auch billiger?

… dann bist du möglicherweise von einem Cyberangriff betroffen, der sich vor gut zwei Wochen ereignete.

Das Unternehmen warnte betroffene Kunden per E-Mail und teilte mit, es seien neben Namen und Adressen auch sensible Daten wie Bankinformationen abgeflossen. Kreditkarteninformationen und Passwörter seien hingegen sicher, so die notebooksbilliger.de AG.

Wenn jemand deinen Namen, deine Adresse und deine Kontodaten kennt, dann drohen dir gezielte Phishingangriffe, Identitätsdiebstahl und eventuell auch unerwünschte Abbuchungen. Wenn du betroffen bist und dir ein Schaden entstanden ist, dann hast du eventuell Ansprüche auf Schadensersatz. Gerichte urteilen sehr unterschiedlich. Speziell bei bloßem Kontrollverlust über die eigenen Daten und ohne darstellbaren Schaden sprechen wir von 0 EUR bis zu zwei bis kleinen dreistelligen Beträgen. Anders kann das aussehen, wenn du einen konkreten Nachteil oder Schaden belegen kannst. Wenn du Kunde bei Notebooksbilliger bist oder warst, kannst du das Folgende tun:

  • Mache dein Auskunftsrecht nach Art. 15 DS-GVO geltend, damit du weißt, ob und wenn ja welche deiner Daten betroffen sind.
  • Überwache zur Sicherheit die Kontobewegungen auf deinem Bankkonto in der nächsten Zeit engmaschig, um sicherzugehen, dass nicht unberechtigt etwas abgebucht wird.
  • Sei wachsam gegenüber Phishing-Angriffen – aktuell werden diese auch verstärkt auf postalischem Wege getätigt (ja, so richtig mit Brief im Briefkasten).

Hast du für dein billigeres Notebook auch mit deinen Daten bezahlt, oder bist du um diesen Cyberangriff herumgekommen?