Passwörter 1

1737 Passwörter

In meinem Tresor liegen 1737 Goldbarren.

Stimmt natürlich nicht, es sind „nur“ Passwörter. Aber im Sinne von digitalen Schlüsseln, welche die Tür zu meinen Bankkonten, Kreditkarten, Nutzerkonten in der Firma und anderen spannenden Datenlagern öffnen, sind einige dieser Zugangsdaten vermutlich ähnlich viel wert wie ein stabiler Goldbrocken.

Neulich hat mich meine Mitarbeiterin, die gerade ihren Passworttresor zu einem anderen Anbieter umgezogen hat, nach dem „Kontostand“ meines Tresors gefragt, und ich war selbst überrascht von der Zahl. 1737 Passwörter merkt sich mein Passworttresor für mich. Das wäre eine stattliche Liste, wenn ich sie handschriftlich führen würde 🤯 (gute 24 Seiten, schätzt die KI).

Und ganz ehrlich? Sicher könnte auch ich dort mal wieder aussortieren. Besonders Zugänge zu Onlineshops, wo ich z. B. spezielles Equipment fürs Camping oder mein Halloween-Hobby gekauft habe, kommen mir da in den Sinn. Solche Nutzerkonten darf man gerne regelmäßig überprüfen – brauchst du die wirklich noch, oder hast du dich dort nur einmalig angemeldet, um von den „10 % bei der ersten Bestellung“ zu profitieren? Solche „toten“ Userkonten tun dir erst einmal nichts Böses, aber sollte der Händler gehackt werden, können aus solchen Datenleichen schnell bedrohliche Untote werden.

Hab jetzt schnell mal durchgeschaut und komme auf gut 100 Zugänge, die ich überprüfen werde. Es bleiben mir also nur noch 1637 Passwörter. 😉

Wie sieht es in deinem Passworttresor aus: alles voll goldener Schlüssel oder gähnende Leere?

Bildquellen:

  • 1737 Schlüssel: Eigene Darstellung | KI-generiert